Auch im Frauenfeld wurde in London auf höchstem Niveau gelaufen. Die Äthiopierin Tigst Assefa sicherte sich den Sieg in starken 2:15:41 Stunden und bestätigte damit einmal mehr ihre herausragende Stellung im internationalen Marathon.
Hinter ihr entwickelte sich ein äußerst enges Rennen um die weiteren Podiumsplätze: Hellen Obiri belegte Rang zwei in 2:15:53 Stunden, dicht gefolgt von Joyciline Jepkosgei, die in 2:15:55 Stunden den dritten Platz erreichte. Damit lagen die ersten drei Läuferinnen innerhalb von nur wenigen Sekunden – ein eindrucksvoller Beleg für die enorme Leistungsdichte an der Weltspitze.
Aus deutscher Sicht rückten vor allem Amanal Petros und Richard Ringer in den Fokus. Petros belegte mit 2:08:31 Stunden Rang 15 und blieb damit hinter seinen eigenen Erwartungen, während Ringer das Rennen im soliden Bereich beendete, ohne jedoch entscheidend in das Geschehen an der Spitze eingreifen zu können.
Insgesamt verdeutlichte das Rennen einmal mehr, wie hoch die Leistungsdichte an der Weltspitze inzwischen ist und wie groß der Abstand zur erweiterten internationalen Konkurrenz derzeit ausfällt.