Bei den Männern hat sich die Ausgangslage nach dem Rennen in Myoko deutlich verändert.
Philemon Kiriago reist mit 860 Punkten als Führender der Gesamtwertung nach China. Der Kenianer konnte sich nach seinem vierten gewerteten Rennen an die Spitze setzen und Elhousine Elazzaoui hinter sich lassen. Elazzaoui liegt mit 824 Punkten auf Rang zwei.
Dahinter folgt Patrick Kipngeno mit 772 Punkten. Kipngeno kommt mit viel Selbstvertrauen nach China: Er gewann zuletzt den Myoko Trail und hat sich in den vergangenen Jahren als besonders erfolgreicher GTWS-Athlet in Asien gezeigt. Seine Bilanz ist beeindruckend: Kipngeno konnte bereits fünf GTWS-Rennen in Asien gewinnen – darunter Rennen beim Kobe Trail, beim Myoko Trail und zweimal in China.
Auch Michael Selelo gehört zu den Läufern, die man im Blick behalten sollte. Der Kenianer liegt mit 754 Punkten auf Rang vier und stand in allen vier GTWS-Rennen, die er in dieser Saison bestritten hat, auf dem Podium.
Für zusätzliche Spannung sorgt Brayan Rodríguez. Der Mexikaner gehörte zu den Entdeckungen der Saison, lief bereits beim Québec Mega Trail und bei Sierre-Zinal in die Top 10 und zeigte auch in Myoko seine Klasse, bevor ein Sturz sein Rennen stoppte.
Und dann ist da natürlich die besondere Kulisse: Joey Hadorn, Ryunosuke Omi und Zhu Yutao gehören ebenfalls zum hochkarätigen Starterfeld.